Einweihung des neuen Vereinsheims der Bürgerwehr und Bürgerinnen St. Elisabeth

Nach über acht Monaten Renovierung wurde am Mittwochabend das neue Vereinsheim der Historischen Bürgerwehr und Bürgerinnen vor zahlreichen geladenen Gästen eingeweiht. Alle waren sich einig: St. Elisabeth ist ein „Schmuck-stück“ in der Haslacher Altstadt geworden. In über 2000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben Mitglieder und Freunde der Historischen Bürgerwehr und Bürgerinnen das der katholischen Pfarrgemeinde gehörende Haus St. Elisabeth saniert und altstadtgerecht restauriert.

Diese Prämisse war von vorneherein von Bürgermeister Heinz Winkler aufgestellt worden. Unter der Leitung von Klaus Buchholz und Uwe Grandt wurden die meisten Arbeiten in Eigenarbeit durchgeführt, wobei die Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes tatkräftig mithalfen. Die Stadt Haslach hatte die Sanierung mit einer Zuwendung von 15 000 Euro unterstützt.

Der Kommandant und Vorsitzende der Historischen Bürgerwehr Alois Krafczyk dankte Bürgermeister Heinz Winkler, Stadtbaumeister Roland Wacker und dem Leiter des Betriebshofes Reinhard Matt für ihre große Unterstützung. Zahlreiche Ehrengäste ergriffen das Wort und lobten die gelungene Sanierung von St. Elisabeth: Usula Hülse, die Geschäftsführerin des Bundes „Heimat und Volksleben“ (Denzlingen) sowie Bernhard Lehmann, Landeskommandant der Bürgerwehren und Milizen in Baden/Südhessen (Zell a. H.). Bürgermeister Heinz Winkler hob lobend die weit verbreitete ehrenamtliche Arbeit in Haslach hervor, ohne die ein Projekt wie das neue Vereinsheim nie hätte verwirklicht werden können. Claudia und Werner Bodmer überreichten einen Scheck über 1000 Euro.

Stadtpfarrer Helmut Steidel, der den kirchlichen Segen spendete, zeigte sich froh darüber, dass das Haus St. Elisabeth so mustergültig saniert wurde und eine so sinnvolle Nutzung fand. Wunderschöne Kunstwerke für das neue Vereinsheim stammen von Horst Kopp. Er schnitzte aus Eichenholz zwei Läden, auf denen das alte Haslacher Stadtwappen sowie ein Bürgerwehrsoldat und eine Bürgerin zu sehen sind.

Alois Krafczyk überreichte den „Vorarbeitern“ während der langen Bauzeit Klaus Buchholz und Uwe Grandt je eine Urkunde für ihren beispielhaften Einsatz. Waffenmeister Günther Hörmann wurde zum Hausmeister des Vereinsheims ernannt. Er ist auch für die Waffenkammer zuständig.

Manfred Hildenbrand


Zahlreiche Gäste feierten am Mittwochabend die Einweihung des Vereinsheimes der Historischen Bürgerwehr und Bürgerinnen.


Kommandant Alois Krafczyk zeichnete Klaus Buchholz und Uwe Grandt (von links) mit einer Ehrenurkunde aus.


Voll des Lobes war auch Stadtpfarrer Helmut Steidel über die gelungene Sanierung von St. Elisabeth.

 

Text und Fotos: Manfred Hildenbrand



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