Ehrennadel des Arbeitskreises Alemannische Heimat
Regierungspräsident Svent von Ungern-Sternberg (Freiburg) war Mitte November persönlich nach Haslach gekommen, um zusammen mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Alemannische Heimat e.V., Erich Bürckle (Wittnau) den Kommandanten und Vorsitzenden der Historischen Bürgerwehr und Bürgerinnen zusammen mit vier weiteren im Ehrenamt tätigen Personen mit der neu geschaffenen Ehrennadel des Arbeitskreises zu ehren. |
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Viel Prominenz hatte sich im Alten Kapuzinerkloster in Haslach zu einer sehr würdigen Feier eingefunden, darunter auch Ehrenlandeskommandant Rudolf Hess (Bretten) und stellvertretender Landeskommandant Gerold Beirer, beide in Vertretung des an diesem Abend verhinderten Landeskommandanten. In der Schar der Anwesenden sah man natürlich Haslachs Bürgermeister Heinz Winkler als Hausherr, den Vorsitzenden des Bundes „Heimat und Volksleben“ Gottfried Rohrer (St. Peter) und die Geschäftsführerin des Bundes, Ursula Hülse (Denzlingen). Auch der Präsident des Historischen Vereins für Mittelbaden, Dr. Gall, war ebenso gekommen wie Zunftmeister Jürgen Blank von der Narrenzunft Haslach, um einige genannt zu haben. Die Haslacher Bürgerinnen übrigens hatten eigens zu diesem Anlass ihre Festtagskleidung angelegt.
Regierungspräsident von Ungern- Sternberg würdigte in einer ausführlichen Laudatio die großen Verdienste von Alois Krafczyk um seine alemannische Heimat, ob nun als Storchenvater und Bürgerwehrkommandant, ob als Narrenrat und Mitglied des Präsidiums der VSAN, ob als stellvertretender Landeskommandant, als Nikolaus in der Biggereselgruppe oder als ehrenamtlich tätiger Leiter des Schwarzwälder Trachtenmuseums. Auch als Chronist des Xaveritages, als Organisator der Hansjakobwanderwoche, alle Ehrenämter, so die Feststellung des scheidenden Regierungspräsidenten, ließen sich bei Krafczyk eh nicht alle aufzählen. „Sein Engagement“, so der Regierungspräsident, „sei fast unglaublich umfangreich und habe diese Auszeichnung in hohem Maße verdient“.
Der Feierstunde in der Klosterkirche schloss sich dann ein gemütlicher Stehempfang im Alten Kapuzinerkloster an.
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