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Das Haus St. Elisabeth- ein Schmuckstück in der denkmalsgeschützten Haslacher Altstadt wird Heimat von Hist. Bürgerwehr und Bürgerinnen
Unmittelbar neben dem Ensemble von Katholischer Stadtkirche St. Arbogast und dem Fürstenbergischen Kornspeicher, dem „Kasten“, da steht ein kleines Haus, getauft auf den Namen St. Elisabeth. Rechtzeitig vor dem Winter konnte die grundlegende Sanierung samt Neugestaltung der Außenfassade abgeschlossen werden, zeigt sich dieses Gebäude und seine unmittelbare Umgebung in einem für viele ungewohnten Bild. Aus dem Haus am Haslacher Kirchplatz ist ein Schmuckstück geworden, ein Juwel in der denkmalsgeschützten Altstadt von Haslach.
Für viele Haslacher ist dieses Haus ein Stück Kindheitserinnerung, denn so manch einer hat dort seine Kindergartenjahre verbracht und der heute noch gebräuchliche Name „St. Elisabeth“ gibt Auskunft darüber, dass es sich um ein im Besitz der Pfarrgemeinde befindliches Gebäude handelt. Dieser Name wird auch bleiben für alle Zeit, auf jeden Fall aber so lange, wie der Haslacher Verein von Historischer Bürgerwehr und Bürgerinnen dieses Haus „bewohnen“ wird und man hofft, dass dies viele Jahre, ja gar auf Jahrzehnte festgeschrieben werden kann. Was heißt übrigens bewohnen? St. Elisabeth wird kein gastronomischer Betrieb und keine Wohnung, das Haus wird als Vereinshaus und Archiv seinen Zweck erfüllen und darüber ist man bei der Historischen Bürgerwehr und den Bürgerinnen sehr glücklich. Gerne erinnert man sich daran, dass vor einigen Jahren der Verein das kleine Haus durch die Vermittlung von Heinrich Stöhr, dem Finanzverwalter des Vereins, von der Pfarrgemeinde vermietet bekam, ein Gebäude, das sich in desolatem Zustand befand. Aus dem Haus ein Schmuckstück zu machen, schon einmal nach außen, davon konnte jeder nur träumen. Doch aus einem Traum sollte dann plötzlich Wirklichkeit werden; denn da stand plötzlich der Wunsch von Haslachs Bürgermeister Heinz Winkler im Raum, das Haus St. Elisabeth der historischen Umgebung von Pfarrkirche und Kasten anzupassen. Bei den Verantwortlichen aus dem Verein war dieser Wunsch auf fruchtbaren Boden gefallen und man stimmte damals zu, in viel Eigenarbeit und unter Mithilfe des städtischen Betriebshofes das Haus entsprechend zu sanieren. Die Stunden, die aufzubringen waren, die wurden gezählt und inzwischen sind es schon nahezu 2000 freiwillig erbrachte Stunden, die zu Papier gebracht wurden. Die Gestaltung der Außenfassade war schon allein ein Meisterwerk, ganz zu schweigen von den Arbeiten im Innern des Hauses. Die Kameraden der Bürgerwehr, allen voran Klaus Buchholz und Uwe Grandt, packten kräftig an, doch allein wäre die große Aufgabe nie zu bewältigen gewesen. Da bedurfte es vieler Freunde und diese fanden sich schnell und in ausreichender Zahl; vom Bodenleger über den Installateur bis hin zum Fließenleger, aus allen Berufszweigen kamen die freiwilligen Helfer und noch in diesen Tagen wird kräftig Hand angelegt, noch ist so manches zu tun, vor allem im Innenbereich. Da fehlt noch ein Teil des Inventars und auch dies soll in Kürze aufgestellt werden. Das Haus macht inzwischen auch von Außen einen gar wohnlichen Eindruck durch die an den Fenstern angebrachten Vorhänge. Dass die Sanierung von St. Elisabeth so gut über die Bühne geht, das bleibt den Haslachern nicht verborgen und so gibt es Lob zuhauf über diese, von der Historischen Bürgerwehr maßgeblich getragenen Sanierung von St. Elisabeth. Wie viele Mitbürger schauten schon mal hinein und staunten ob dem was da viele Hände bewerkstelligt haben und so manches Lob und auch so manche Stärkung ward dann den Handwerkern zuteil. Die Zusammenarbeit zwischen Vereinsmitgliedern, den Mitarbeitern des städtischen Betriebshofes und den ehrenamtlich Tätigen, sie war vorbildlich und alles ging „Hand in Hand“. All die vielen, die bisher am Umbau mitgewirkt haben bewerten das Ergebnis Ihres gemeinsamen Schaffens als Glücksfall und jedem ist die Freude ob des gelungenen Werkes anzumerken.
Ein Meilenstein in der Geschichte dieses Haslacher Traditionsvereins! |
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