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20. Geburtstag der Haslacher Bürgerinnen mit Festakt gefeiert
Auf den Tag genau am Geburtstag von Pfarrer und Schriftsteller Dr. Heinrich Hansjakob, am 19. August 2007 feierten die der Historischen Bürgerwehr Haslach angeschlossenen Bürgerinnen ihren 20. Geburtstag. Damals, anlässlich des 150. Geburtstages Hansjakobs, es war im August 1987, hatten die Bürgerinnen ihre Geburtsstunde, zurückgehend auf eine Initiative von Waltraud Beier, die einem alten Haslacher Geschlecht entstammte. Seit dieser Zeit sind die Bürgerinnen Botschafter der Stadt Haslach bei Heimat- und Trachtenfesten, bei Bürgerwehrtreffen und zahlreichen städtischen Anlässen, dies zusammen mit der im Jahre 1990 wiederbelebten Historischen Bürgerwehr.
Zum nun in würdigem Rahmen begangenen Geburtstag hatten die Bürgerinnen unter Else Köhrer in das ehemalige Kapuzinerkloster zu Feierstunde und Stehempfang eingeladen. Alois Krafczyk, Vorsitzender des Vereins und Kommandant der Historischen Bürgerwehr Haslach, ging in seiner fundierten Festansprache auf die Geschichte der Bürgerinnen und der von ihnen getragenen Tracht ein, welche schon von Hansjakobs Großmutter Luitgard Kaltenbach getragen worden war und in Bildern des Haslacher Malers Louis Blum bezeugt ist. In seiner Ansprache vergaß Krafczyk auch nicht auf die Schwierigkeiten einzugehen, die die Wiedergründung mit sich gebracht hatte. Ob es damals, Ende des 19. Jahrhunderts, in Haslach sogar zwei verschiedene Bürgertrachten gegeben hatte, das ließ der Redner offen.
Haslachs Bürgermeister Heinz Winkler zollte den Bürgerinnen für ihren Einsatz im Ehrenamt höchstes Lob und Glückwünsche für den Bund „Heimat und Volksleben“ kamen von Vorsitzendem Gottfried Rohrer (St. Peter), der für die im Urlaub befindliche Geschäftsführerin Ursula Hülse nach Haslach gekommen war. Glückwünsche auch vom Landesverband der Bürgerwehren und Milizen Baden- Südhessen, überbracht von Landeskommandant Bernhard Lehmann (Zell).
Im Anschluss an den musikalisch umrahmten Festakt in der Klosterkirche- unter den Gästen auch Vertreter der umliegenden Trachtenvereine- dann die Einladung zum Stehempfang im Kreuzgang des ehemaligen Kapuzinerklosters, wo noch so manch begonnener Dialog fortgesetzt werden konnte.
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